Der Mensch und die Katze

Wir leben in einem kleinen Dorf im Landkreis Rotenburg / Wümme und teilen uns unser Haus mit UPDATE Dezember 2016: acht Katern, über die wir auf dieser Webseite erzählen.
Auch über die Vergangenheit und wie wir zu Katzen kamen, wollen wir hier berichten.
Aufgehübscht mit Bildern, deren Qualität teilweise etwas schlechter als heute ist;
aber wie das mit 30 Jahre alten Bildern ist, dort ist mit einem Bildbearbeitungsprogramm leider nicht mehr rauszuholen.....

Katzen sind seit Anbeginn der Menschheit mit den Menschen verbunden. So berichtet z.B. Planetwissen folgendes:
Zitat Anfang:
Katzen
Ungefähr vor 3000 bis 4000 Jahren entstand die Freundschaft zwischen Mensch und Katze. Im alten Ägypten fanden sie zueinander. Zu dieser Zeit gaben die Ägypter nach und nach ihr Nomadendasein auf und begannen riesige Kornspeicher anzulegen. Das lockte Mäuse an – für die Ägypter damals eine ernsthafte Bedrohung ihrer Nahrungsvorräte. Zu Hilfe kamen den Menschen die Katzen, die sogenannten nubischen Falbkatzen. Die Ägypter waren den neuen Verbündeten nicht nur dankbar, sondern auch von der Anmut und Schönheit dieser Tiere verzaubert.

Aufstieg zur Gottheit

Die Dankbarkeit der Ägypter für ihre eleganten Mäusejäger verwandelte sich schnell in Liebe. Sie bewunderten die Katzen so sehr, dass daraus ein richtiger Kult entstand. Die Göttin Bastet, Gattin des Sonnengottes Re, war für Liebe, Fruchtbarkeit und Vermehrung zuständig und hatte die Gestalt einer Katze. Die göttliche Karriere begann 2000 vor Christus und erreichte ihren Höhepunkt cirka 500 Jahre später. Verehrt wurde die Katzengöttin Bastet in ihrem Heiligtum in Bubastis. Unzählige Katzendarstellungen, als Statue, Malerei oder Papyruszeichnung, sind aus dieser Zeit erhalten.
Wer eine Katze verletzte, wurde mit dem Tode bestraft. Starb eine Katze, legten die Bewohner des Hauses Trauerkleidung an und rasierten sich die Augenbrauen. Die verstorbenen Katzen wurden nach Bubastis gebracht, einbalsamiert und im Mausoleum beigesetzt. Bei archäologischen Grabungen wurden enorme Mengen von Katzenmumien entdeckt.

Katzenschmuggel und Tour d'Europe
Lange Zeit war es in Ägypten strengstens verboten, Katzen außer Landes zu befördern. Im Ausland aber waren die Tiere sehr beliebt. Damit florierte der Katzenschmuggel, den mit Vorliebe phönizische Seefahrer betrieben. Wer es schaffte, eine Katze "Made in Egypt" zu ergattern, hatte viel Glück und ein Statussymbol als Haustier. So kam die ägyptische Falbkatze auch nach Europa. Dort gab es zwar schon die europäische Variante der Wildkatze, die sich allerdings so gut wie nicht zähmen ließ. Um die Vorräte zu schützen, wurden bis zur Ankunft der ägyptischen Falbkatze Frettchen als Mäusejäger eingesetzt.
Sogar Katzensärge wurden angefertigt
Die Griechen waren von den Tieren ebenso angetan wie die Ägypter - viele Fresken und Mosaike zeugen heute noch davon. Weniger emotional sahen es die Römer, für sie waren Katzen lediglich mobile Mäusevernichter. Zu diesem Zweck wurden sie sogar bei den Eroberungsfeldzügen mitgeführt und eingesetzt.

Keine guten Aussichten

Jahrhundertelang war die Katze den Europäern ein guter Freund. Dann kam die Zeit der Hexenverfolgungen in der frühen Neuzeit. Sündenböcke und Teufelssymbole wurden gesucht - und die Wahl fiel unter anderem auf die Katze. Für die wurde es ab jetzt sehr ungemütlich. Als Verbündete der angeblichen Hexen und Hilfsgeist der Teufel wurden Katzen verfolgt, gequält und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Man glaubte, dass der Hausgeist einer Hexe mit Vorliebe im Leib einer Katze "wohne" - diese schlüpfe dann in die Ställe, um das Vieh zu verderben.
Warum es ausgerechnet die Katze so hart getroffen hat, kann man nur vermuten. Vielleicht, weil die christlichen Patriarchen die seit Urzeiten bestehende innige Beziehung zwischen Frauen und Katzen fürchteten. Oder weil die Katze nach den überlieferten Mythologien der Ägypter, Griechen und Römer in engem Kontakt mit dem Mond und der Unterwelt stand.

Es geht wieder bergauf

Im 18. Jahrhundert war es schließlich überstanden. Die Hexen- und damit auch die Katzenverfolgungen wurden eingestellt. Das Misstrauen blieb aber noch lange bestehen, einige Vorurteile waren einfach nicht auszurotten. So hat sich bis heute der Aberglaube gehalten, dass eine schwarze Katze Unglück bringt, wenn sie von der falschen Seite die Straße überquert. Aber nach und nach siegte die Einsicht, dass die Katze dem Menschen doch von großem Nutzen sein kann - sie wurde wieder als Mäusejägerin sehr geschätzt. Und man sah auch ein, dass weniger Ratten und Mäuse mehr Hygiene bedeuteten.
Immer noch ein Symbol des Aberglaubens
Heutzutage genießt die Katze wieder uneingeschränkte Sympathie. Die mystische Seite ist ihr jedoch niemals richtig abhanden gekommen. Bis heute sind ihr eigenständiges Wesen und ihre geheimnisvolle Aura manchen Menschen immer noch suspekt. Von vielen wird die Katze aber gerade deswegen verehrt und geliebt.
Zitat Ende


Die Bedeutung unserer Katzen für uns kann wohl nur ein Katzenliebhaber nachvollziehen. Ich beschreibe es mal so:
Man kommt nach Hause und wird ( meistens ) freudig begrüsst;
wenn Streicheleinheiten eingefordert werden hat das Schnurren sehr beruhigende Wirkung; man ist gezwungen einfach mal innezuhalten
wenn Spiel-und Tobezeit ist, sollte man aus dem Weg sein.
Und viele weitere Eigenschaften die wir im Zusammenleben mit unseren Katzen geniessen.

Auf der Webseite der Pfotenhilfe Wesermünde schreibt man über Katzenberufe folgendes:
Zitat Anfang:
Katzenberufe

Sie wußten nicht, daß Ihr Stubentiger nicht nur faul herumliegt, sondern einer beruflichen Tätigkeit nachgeht? Hier eine Liste der beliebtesten Katzenberufe:
Textiltesterin :
Ein beliebter und weit verbreiteter Beruf unter Katzen. Punktgenau wird bei ausgewählten Textilien (gerne der Lieblingspullover oder die gute schwarze Hose für besondere Anlässe) die Reißfestigkeit getestet. Eine eigene Testsparte ist die Entfernbarkeit von farblich kontrastierenden Haaren.
Die Krallenzugfestigkeit wird vornehmlich bei edlen und teuren Stoffen getestet.
Spezialisierte Fachrichtungen sind Feinstrumpf-Laufmaschen–Techniker, Kuscheldeckenterminator und T-Shirt-Killer.
Die meisten Textilien bestehen den Katzen-Qualitätstest nicht. Das beweist, dass die Textilindustrie nicht katzengerecht arbeitet und erklärt, warum so wenige Katzen bei der Stiftung Warentest arbeiten.
Testesser:
Ebenfalls ein beliebter Katzenberuf. Die Ausbildung beginnt meist schon im Babyalter. Die Techniken werden ständig verfeinert. Dieser Beruf ist für viele Katzen lebenslange Berufung. Wie in der gehobenen Gastronomie üblich, gibt es Spezialisten für fast jedes Lebensmittel und Zubereitungsart.
Buttermusterer, Soßentopfausleerer, und Fleischangler sind nur einige der zahlreichen Varianten. Manche der in der Küche beschäftigten Katzen prüfen ausschließlich, ob die Kartoffeln gar und die Nudeln „al dente“ sind. Die Könige der Vorkoster sind die Patissiers: Kuchen, Torte und Sahne müssen natürlich immer geprüft werden, bevor sie serviert werden. Sollte dies einmal versäumt worden sein, kann man es notfalls auch noch am Tisch nachholen.
Physiklehrer:
Viele Katzen arbeiten hart daran, ihren Menschen die Grundlagen der Physik nahezubringen. Da wäre zum Beispiel das Gesetz der Trägheit von Körpern. Das bedeutet, dass der Katzenkörper immer gerade da liegt, wo man über ihn stolpert. Ebenso demonstrieren Katzen gerne das Gesetz der Schwerkraft, indem sie beweisen, dass Dinge, besonders wenn sie aus Glas oder Porzellan sind, immer nach unten fallen, wenn sie von einer Katzenpfote angestoßen werden.
Zauberkünstler oder Gedankenleser
Wer einmal seine Katze gesucht hat, weil er mit ihr zum Tierarzt fahren wollte, weiß, dass dieser Beruf unter Katzen weit verbreitet ist. Fast jede Katze hat großes Talent hierfür. Da die Tricks aber, wie unter Magiern üblich nicht verraten werden, bleibt es ein Katzengeheimnis, wie man sekundenschnell an einem Ort verschwindet und erst dann an einem anderen wieder auftaucht, wenn der Tierarzt geschlossen hat.
Physiotherapeut:
Katzen sind bewandert in den verschiedensten Massagetechniken. Die Therapie beginnt oft mit einem gründlichen Zungenpeeling, gerne auch an den Fußsohlen. Viele Katzen spezialisieren sich: Dekolletekneter, Bauchtrampler oder Oberschenkelakupunkteur sind beliebte Fachrichtungen. Viel angewandt wird auch die „Kalter- Stein-Technik“; die Katze liegt unverrückbar wie ein Fels auf Bauch oder Rücken des Menschen; gerne auch nachts über Stunden.
Piercer:
Man könnte meinen, dass dieser Beruf wie bei den Menschen erst in den neunziger Jahren aufgekommen ist. Katzen üben ihn jedoch schon seit tausenden von Jahren aus. Besonders beliebt ist das überraschende Rücken- oder Beinpiercing, das gerne mit dekorativen langen Kratzern in hippen Rottönen kombiniert wird. Das Liebesbiss-Nasenpiercing wird meist nur dezent eingesetzt. Das „Du hast mich geärgert“- Armpiercing vereint dagegen großflächige Zahn- und Krallentechniken zu einem Gesamtkunstwerk, das meist auch die Behandlung durch einen Arzt lange übersteht.
Bademeister:
Einer muss ja die Aufsicht führen, wenn der Mensch sein Fell unbedingt nass machen muss. Tapfer opfern sich viele Katzen und passen vom Wannenrand aus auf. Die Wassertemperatur wird mit der langen Pfote überprüft. Was kann die Katze dafür, wenn der Wannenrand so rutschig ist und die paar Kratzer sind in ein paar Wochen verheilt.
Papieringenieur:
Dieser Beruf eignet sich besonders für kreative Katzen. Materialien finden sich überall. Zeitungen, Lieblingszeitschriften, Steuererklärungen und Kontoauszüge. Mit viel Geschick verwandelt der Papieringenieur derlei profane Dinge durch Loch- und Reißtechniken in kleine Kunstwerke.
Gärtner:
Ab ins Beet. Für Freigängerkatzen der ideale Beruf. Die Aufgaben sind vielfältig: Es muss durch Aufbuddeln überprüft werden, ob die frisch gesetzten Pflanzen auch angewachsen sind. Die Frösche im Teich müssen gezählt werden und auch die Beete müssen regelmäßig gedüngt werden.
Und hier eine Liste der 5 unbeliebtesten Katzenberufe:
Fotomodell
:
Kamera im Anschlag- Stubentiger weg.
Babysitter:
Auf das schreiende Ding aufpassen- nicht mal für Leberwurst.
Ausstellungsstück:
Will man die Edelkatze den Freundinnen präsentieren, kommt sie garantiert mit einer Riesenspinne an oder übergibt sich mitten unter dem Kaffeetisch.
Schmusekissen:
Nur, wenn die Katze es will.
Geduldiger Patient:
„Such dir doch jemand anderen zum Betüddeln“
Allerdings sind sie hervorragend im Tablettenweitspucken.
Zitat Ende

Das trifft unserer Meinung nach in jedem Punkt zu.

So fing alles an.

Als wir uns Anfang des Jahres 1984 kennenlernten, wohnte Waltraut in Bremen in einem Appartmentblock.
Sie besaß damals eine Katze namens Katinka, es war eine Hauskatze / Siammix.
Die weitere Entwicklung folgt chronlogisch auf den nächsten Seiten.....





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